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Heutige Ausstattung der Alten Kirche

Decke

Gotische Balken-Bohlen-Decke aus dem 17.Jhdt.

Eingang

Spitzbogiges Nordportal mit gefasstem Gewände.

Holzempore

17./18. Jhdt. (zeitweise 2-stöckig).

Fußboden

Sandsteinplatten, 1890 mit Brettern belegt. Bei Sanierung wieder freigelegt.

Gestühl

1693, bei jetziger Sanierung Abstände etwas vergrößert

Schablonenmalerei

Beliebter Wandschmuck in der 2. Hälfte des 19.Jhdt.

Freskenmalerei

An mehreren Stellen sind Fresken vorhanden, die durch dicke Kalkanstriche verdeckt und dadurch geschützt werden. An der Nord-, Ost und Südwand von der Decke bis zum Sockel reichende Heiligendarstellungen aus dem 15./16.Jhdt., z.B. neben dem Haupteingang Heiliger Christophorus. Nach mittelalterlichem Glauben bewahrte der Anblick des Heiligen vor plötzlichem Tod und Unheil.

Heute ist nur eine Bildszene neben der Tür zur Sakristei fragmentarisch sichtbar: Kruzifix, von 2 Personen flankiert, liegende Person, zwei Wappen (evtl. Wohltäter).

Heiligenfiguren

Heiliger Josef, Erzengel Michael, Pieta, Hl. Antonius von Padua und Heiliger Pankratius, Kirchenpatron, mittleres 18. Jhdt., Geb. um 290 in Phrygien, stammt aus vornehmer röm. Familie. Geht mit Onkel nach Rom und hilft dort verfolgten Christen. Wird am 12. Mai 304 im Alter von 14 Jahren unter Kaiser Diokletian enthauptet. Andere Überlieferung erzählt vom Tod durch einen Panther in einer römischen Arena (s. Altarbild).

Hochaltar

Ältester Teil aus dem Jahr 1689. Heutige Ausstattung aus der 2. Hälfte des 18.Jhdt., marmorierter Holzaufbau, Drehtabernakel 1760/70

  • Seitlich  Hl. Johannes der Täufer 1860 / Hl. Laurentius 2.Hälfte 17.Jhdt.
  • Oben: Reliefgruppe der Trinität (Dreifaltigkeit) mit Engelsputten.
  • Altarblatt: Martyrium des Hl. Pankratius, 1863 von Lorenz Kaim (1813-1885) gemalt. Dieser ist seit 1838 gefragter Künstler in Oberfranken. Restauration des Bildes 1998.
  • Darstellung: Kulisse: römische Arena – Hinweis auf die Verfolgung der Christen, Kaiserloge mit rotem Behang und Fahnen.
  • Heiliger Pankratius mit Heiligenschein, er bekennt den Glauben vor dem Kaiser und der Öffentlichkeit, Engel reicht Insignien der Märtyrer: Palme und Krone.

Seitenaltar

Marmorierter Holzaufbau, spätes 18. Jhdt. Altarblatt: Mutter Gottes, 1689 von Meister Georg Prenscheraus aus Kulmbach gemalt, 1857 von Lorenz Kaim überarbeitet.

Seitl.

Hl. Anna, Ende 18. Jhdt. / Hl. Barbara, 1720

Giebel

Engel

Klassizistische Kanzel

1817 für Pfarrkirche St. Gangolf in Bamberg von Franz Kober angefertigt, seit 1866 in Steinberg.

Taufbecken

1694, Sandstein, Polygonal (viereckig) mit konischem (kegelförmig) Becken.

Beichtstuhl

1668

Opferstock

1628, Polygonaler Holzstock

Orgel

1893, Wolf, Bayreuth

Gemälde

14 Nothelfer und Hl. Wendelin stammen aus der Zeit um 1860

Kreuzweg

14 Darstellungen vom Leiden und Sterben Jesu. Erscheint in einer Inventarliste von 1816. Er wird 1858 überarbeitet.

Weihwasserkessel

2005 von Herbert Eidloth gebaut.

Literaturhinweis:

  • Streifzug durch die Geschichte der Pfarrei Sankt Pankratius Steinberg
  • Steinberger Heimatbuch von H.Eidloth