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Kurzer geschichtlicher Überblick

Für einen Besuch der Alten Kirche setzen Sie sich bitte mit der Mesenrin Elke Haderlein (Tel.: 09260/6297) in Verbindung.

  • 1149 Erste urkundliche Erwähnung von Steinberg. Das Geschlecht derer "von Steinberc" waren wohl Edelfreie. Sie gelten als die ersten Eigentümer einer strategisch bedeutenden Burg am Eingang zum Frankenwald.
  • 1223 Der Steinberger Besitz geht in meranisches Eigentum über. Durch kluge Heiratspolitik zwischen den Meraniern und der Andechser Linie entsteht das einflussreiche Fürstengeschlecht Andechs-Meranien, dessen Machtbereich im Hochmittelalter (11.-13. Jhdt.) von der Adria bis in den Frankenwald reicht.
  • 1248 Die männliche Linie des Geschlechtes stirbt aus. Steinberg kommt in den Besitz der Bischöfe von Bamberg. Unter ihrer Landeshoheit geht die Burg als Burghutlehen an Ritteradelige. Der Unterhalt für die Burg kostet im Laufe der Jahrhunderte viel Geld und der bauliche Zustand verschlechtert sich immer mehr. Trotz zeitweiliger Steuererlasse kann der Bau nicht erhalten werden.
  • um 1500 Die Burg ist eine Ruine. Übrig bleibt nur die Kirche und einige Grundmauern der Burg.
  • 1422 Erste urkundliche Erwähnung einer Kirche von Steinberg. Mehrmalige Umgestaltung und Vergrößerung der Kirche in den folgenden Jahrhunderten.
  • um 1900 Steinberg zählt ca. 700 Einwohner, eine größere Kirche wird notwendig.
  • 1892 Gründung eines Chorbauvereins (später Kirchenbauverein)
    Plan 1 – Abriss der alten Kirche und Neubau (Das Landesamt für Denkmalpflege ist dagegen)
    Plan 2 – Erweiterung der alten Kirche nach Süden (keine Baugenehmigung)
    Plan 3 – Völliger Neubau einer Kirche im damaligen Pfarrgarten.
  • 1911/1913 Bau der neuen Kirche im neugotischen Stil. Durch den völligen Neubau einer Kirche bleiben Eingriffe im Innenraum der alten Kirche aus. Die liturgischen Reformen aus den Beschlüssen des 2. Vatikanischen Konzils werden hier nicht mehr vollzogen. Erhaltung der alten Kirche nur mit notdürftigen Reparaturen.
  • 1999/2000 Ausgrabungen durch das Landesamt für Denkmalpflege zur Ermittlung der einzelnen Bauphasen in der Alten Kirche und um Mauerwerk der ehemaligen Burg nachzuweisen. Im Kellergewölbe werden sechs verschiedene Bauphasen am Mauerwerk festgestellt. Die erste Phase stammt aus dem 12. Jhdt. Die frühe Nutzung der Burg belegen Metallfunde (Armbrustbolzen) und Keramik aus dem 11.-13. Jhdt.
  • Sept 2000 Ein Sanierungskonzept für die Alte Kirche wird erstellt. Baukosten ca. 500.000 Euro.
  • 2000-2004 Renovierung der Alten Kirche. Wiedereinweihung am 12. September 2004 durch Regionaldekan Günter Hübner.